Schreiben mit Musik

Mit den Ohren schreiben.

Musik und Klang kann beim Schreiben die nötige Atmosphäre schaffen. Gerade beim Ausarbeiten von Szenen untermalen Melodien den inneren Film, den man in Wörter umsetzen möchte, und erzeugen Stimmungen, die sich auf den Schreibstil auswirken. Ein schnelles bis aggressives Thema eignet sich für temporeiche – ruhige, tragende Musik für emotionale Szenen. Auf eingängige Melodien oder gar „Ohrwürmer“ sollte man jedoch verzichten, da sie eher ablenken.

Ich selbst habe die besten Erfahrungen mit Ambient oder Post Rock gemacht. Derartige Klangwelten fördern die Phantasie und damit auch Kreativität und Produktivität. Ebenso Filmmusik, Klassik (sogar Neue Musik) sind für die Konzentration förderlich. Tatsächlich lohnt es sich zu experimentieren und Musikrichtungen auszuprobieren, die man selbst für gewöhnlich nicht hören würde, denn das Gehirn reagiert auf neue Eindrücke – die wiederum wirken sich positiv auf die Kreativität aus.

Eine kleine Auswahl erprobter Alben, die sich bei mir als „Schreibmusik“ bewährt haben:

*Anmerkung: Für ängstliche Personen eher ungeeignet.